La vache qui rit

La vache qui rit
La vache qui rit

Mittwoch, 20. November 2013

Schönheit ihr Lieben, hat ihren Preis - I

Hier erscheinen einige Fotos zum gleichnamigen Blog beim "der Freitag". In einer kleinen Serie wird der rein instrumentelle, bürgerliche  Kunstbegriff hinterfragt. Noch immer, lässt sich kaum ein besserer Kronzeuge für eine positive Utopie des Kunstmachens und der Kunstbetrachtung finden, als Joseph Beuys. Sein erweiterter, sozialer und anthropologischer Kunstansatz verbindet den Menschen mit seiner eigenen Natur und bringt ihn wieder näher an das, was grob Umwelt, besser Mitwelt, genannt wird. - Beuys weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Art mit Kunst als Lebensform umzugehen nicht etwa eine Theorie der Realität aufzwingt, sondern Performances, Kunstwerke, Lebensvollzüge erlebt und mit den Sinnen wahrgenommen werden müssen, um eine kraftvolle und tiefe Verbindung herzustellen, die tatsächlich etwas an den Verhältnissen ändert.

        Muschelaffe aus dem "Grottenhaus" des Schlossparks Veitshöchheim, 1772/73.
 Eine Rokoko- Groteske 




>>L´image de Pierre<< (Steinfernseher) und  >>Support des Rêves<< (Traumverstärker), sind Arbeiten des Künstlerpaares Anna Kubach-Wilmsen und Wolfgang Kubach, deren Skulpturen, zusammen mit den Werken der nächsten Generation Livia Kubach und Michael Kropp, sowie wechselnden Gastkünstlern, oberhalb von Bad Münster am Stein von der Fondation Kubach-Wilmsen augestellt werden. - Das Steinskulpturenmuseum mit Parkgelände, direkt  gegenüber dem Ryolith-Monolithen des Rotenfels und der Ebernburg, wurde 2010 eröffnet. Die Gebäude und Außenanlagen gestaltete der japanische Architekt und Künstler Tadao Ando.  




Graffiti der argentinischen Künstlerin Milu Correch
"Los Hombres Son Cómplices De Cuanto Son Indifferentes"
 Theodor-Heuss-Brücke, Mainz-Kastel, Juni 2013







Mittwoch, 9. Oktober 2013

Leptoglossus occidentalis



Leptoglossus occidentalis, die Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze, ist ein noch recht harmloser Pflanzensaftsauger an Nadelgehölzen, der sich aus seinen Ursprungsgebieten in Kalifornien, Oregon und Nevada sehr rasch um die ganze Welt ausbreitet.

Freitag, 7. Juni 2013

Anne Will - Die Rüstungsindustrie talkt heimlich mit.

Blog zum heraufziehenden Jahrhundert der Kampf- und Aufklärungsdrohnen, das derzeit einen Beschaffungswahn weltweit auslöst. 

Drohnen sind nicht nur durch das gescheiterte Rüstungsprojekt der Bundeswehr in aller Munde. Nein, Drohnen gibt es für alle Bereiche, besonders für Medienauftritte und das Networking im Umfeld der politischen Entscheidungsträger, sind sie der neue Arm des Rüstungslobbyismus, weil sie so harmlos neutral daher fliegen.

Eine der einflussreichsten Organisationen, sie vertritt die Interessen von ca. 50 der wichtigsten IT-, Kommunikations- und Wehrtechnik-Firmen dieser Welt, ist die NCOIC,das
Network Centric Operations Industry Consortium. - Der Chef deren Berater-Boards ist der pensionierte Bundeswehr Inspekteur und Ex-NATO Militärauschuss-Vorsitzende, Harald Kujat.

Christoph Leusch

Aus der veröffentlichten Selbstdarstellung des Konsortiums:






Dienstag, 21. Mai 2013

Freitag, 12. April 2013

"Stockfehler"-Mensch, Schirrmachers "Ego"


  "Stockfehler"- Mensch, Schirrmachers "Ego"
   Zum gleichnamigen Artikel auf dem Server des dF, hier einige Fotos aus dem ehemaligen
   Karmeliterkloster zu Frankfurt am Main. Dort waren 2012 jüngere Arbeiten der Metall- und
   Objektkünstlerin E.R.Nele, das ist  Eva Renée Nele Bode, ausgestellt.  


Chained, 2010



Prinzessin, 2009

 Yesterday & Tomorrow, 2010/11


Die drei von der Baustelle, 2012, nicht Nele

Sonntag, 22. Januar 2012

Fleur du Mal - Der Riesenbärenklau

Selbst die bedrohlichste Neophyte macht noch einen guten Eindruck. Französisch und botanisch korrekt, handelt es sich um eine Arbuste, eine Staude, eine krautige, nicht verholzende Pflanze.

Hier ist es der Riesenbärenklau, Heracleum mantegazzianum sive Heracleum giganteum , oder auch Herkulesstaude genannt. Unser heimischer Bärenklau, der Wiesenbärenklau, Heracleum sphondylium in mehreren Subspezies, ist, damit verglichen, ein kleines Pflänzchen und jung geerntet, ein gutes Heilkraut. Aber Achtung, auch diese Pflanze kann eine Wiesendermatitis (Photosensibilisierung, also besser Photodermatitis) auslösen. Beide Pflanzen bilden so genannte Furocumarine, die für die Sensibilisierung verantwortlich sind.






 
   Christoph Leusch

Samstag, 24. Dezember 2011

Adam und Eva ziehen aus

Die passenden Bronzetafeln aus dem Westportal des Speyrer Domes schuf Toni Schneider-Manzell. Der Künstler stammte aus dem Bodenseeort Manzell bei Friedrichshafen und so bekam der häufige Schneider-Name eine regionale Ergänzung.

        Gott erschuf den Menschen, Mann und Frau, Gen 1, 27, Bronzerelief des Westportals
        des Speyrer Domes, von Toni Schneider-Manzell, 1971

    Gott schickt Adam und Eva aus dem Garten Eden weg, Gen 3, 23

    Christoph Leusch

Freitag, 23. Dezember 2011

Jesus - Die Utopie vom letzten Menschenopfer

Na, dann gehen wir ´mal ans Menschenwerk. Ein paar, hoffentlich passende Bilder zum gleichnamigen Blog beim "Freitag"( http://www.freitag.de/community/blogs/columbus/jesus--die-utopie-vom-letzten-menschenopfer- ).

    Jesus am Fensterkreuz 1, ehemalige Dr. Geiersche Manganmine, Waldalgesheim

    Jesus am Fensterkreuz 2, ehemalige Dr.Geiersche Mangan- und Dolomitmine

                        Jesus am Fensterkreuz 3, ehemalige Dr.Geiersche Mine

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Eilmeldung, Träume sind...? -

 
   Träume sind...?

    Schäume

    Eischnee

    Löschschaum



    Schneckenschleim

                    Autowaschshampoo, gebraucht


                    Several naked und nude foams

                    Baumwolle

Dies ist in Wahrheit eine Buchrezension. Vorgestellt wird Boris Vians Roman aus und über Liebe, L'Écume des jours, Schaum der Tage, von 1946. Wer noch was lesen will, was nicht schon in der Zeitung steht oder gerade versendet wurde, dem sei diese kleine Romanerzählung ans Herz gelegt.- Die Fotografien verdanken sich den morgendlichen Überresten einer realen Schaumparty. Sollte der Fotograf an solchen Parties teilnehmen, solange es für ihn noch nicht zu spät ist?
  
Christoph Leusch

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Warum ist es am Rhein so schön?


Warum ist es am Rhein so schön? - Zu dieser Frage, die vielen Anliegern und Beheimateten am Rheinstrom wie Ketzerei vorkommen mag, ein paar Bilder, die belegen: Es ist schön dort, aber auch öde. 
   Das mit der Ketzerei ist natürlich ein Thema an jeder geschichtsmächtigen und kulturverdächtigen Stelle eines beliebigen Landes. Meist lieben die Abtrünnigen ihren Ort und ihre Region ganz besonders herzlich. 
   Wer eine Geschichte und eine offene Zweierbeziehungsstory dazu braucht, der bekommt sie hier: http://www.freitag.de/community/blogs/columbus/warum-ist-es-am-rhein-so-schoen



Mäuseturmlandschaft

Bei Niedrigwasser glaubt man, der Mäuseturm sei trockenen Fußes zu erreichen, und gerne glaubt man die Geschichte vom hartherzigen Bischof Hatto, den die Nager auf der Insel besuchten und bis auf die Knochen fraßen. 



Mäuseturmlandschaft I



Mäuseturmlandschaft II

 
Mäuseturmlandschaft III



               Mäuseturmlandschaft IV




Hartherzige Obrigkeit und die Rache der armen Natur - Kurzgeschichte des Mäuseturms 

Der Mäuseturm hat seinen heutigen Namen aus der mündlichen Überlieferung einer  mittelalterlichen Legende, die dann von den Romantikern aufgegriffen und ausgeschmückt wurde. Bischof Hatto II. (10.Jh.n.Chr., später beschuldigte man in der Legende auch einen Vorgänger, Hatto I.) von Mainz verweigerte den Armen das Korn aus seinen Speichern. Als sich ein Aufstand des hungrigen Volkes abzeichnete, soll er befohlen haben, die Menschen in eine leere Scheuer zu treiben, die seine Soldaten dann anzündeten. Hatto verhöhnte die Sterbenden und rief ihnen nach: „Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?“ - Daraufhin trieben ihn die Mäuse, selbst wohl hungrig ob des Getreidemangels, aus der Stadt. Mit einem Schiff über den Rhein flüchtend, wollte sich Hatto auf dem Mäuseturm in Sicherheit bringen. Bei Niedrigwasser kamen die Nager aber leicht zur Turminsel und fraßen die menschenfeindliche und unchristliche Obrigkeit einfach auf.


Die wahre Geschichte: Der Mäuseturm war einst ein Maut- und Zollturm, und er diente als Wachturm. Althochdeutsch heißt muta, Zoll, Maut; mittelhochdeutsch, mûsen, spähen, wachen. Jedenfalls nutzten die Mainzer Erzbischöfe und Kanzler des Reiches ab dem 14.Jh. einen Zollturm an der engsten Stelle des Binger Lochs. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört, wurde der Turm als Ruine ein Wahrzeichen für die Literaten der Rheinromantik und ein Motiv für Vedutenmaler. Der rheinlandbegeisterte Preußenkönig Friedrich Wilhelm der Vierte, ließ ihn im neogotischen Stil 1856-1858 neu aufbauen. Seither, bis in die siebziger Jahre des 20.Jahrhunderts, diente der Turm als Signalposten für die Schifffahrt 

Wer es genau wissen will, der schaue in die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Binger_M%C3%A4useturm oder auf die Webseite der Stadt Bingen: http://www.bingen.de/de/2/sehenswuerdigkeit_maeseturm.html ).


Christoph Leusch


  Am Rhein- Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng I


   Am Rhein-Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng II


   Am Rhein- Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng III



                                              Der Reiter von Bingerbrück I

 
   Der Reiter von Bingerbrück II


  Der Reiter von Bingerbrück III


   Der Reiter von Bingerbrück IV


Der "Reiter von Bingerbrück" ist ein Bahnstellwerk (Reiterstellwerk) im Stil der Neuen Sachlichkeit, mit einer Fußgängerbrücke über die Gleise. Heute können Besucher von der Seite der vorbeiführenden Bundesstraße (B9) zum Rheinufer und Nordeingang des Landesgartenschaugeländes gelangen. Dazu: Die Seite des Werkbundes, mit Plan und Übersicht des Gartenschaugeländes, http://www.dwbrlp.de/projekte/mittelrheintal/reiterstellwerk-bingerbrueck und die sehr empfehlenswerte Seite "Kulturufer Bingen", http://www.kulturufer-bingen.de/karte/alter-reiter/, die das gesamte, neu gestaltete Binger Rheinufer vorstellt. 




Segelfalter an der Rheintränke

        Segelfalter (Iphiclides podalirius) aus der Familie der Ritterfalter(Papilionidae)

Das Niedrigwasser lockte den im Bestand gefährdeten Segelfalter. Im Hochsommer brauchen Schmetterlinge, neben dem Nektar als zuckrige Energienahrung, auch ausreichend Wasser. Die Minipfützen im Kiessand des Flusses eignen sich als Tränke besonders gut.