La vache qui rit

La vache qui rit
La vache qui rit

Dienstag, 21. Mai 2013

BRCA 1 & BRCA 2

Inzidenz und Mortalität für das Mamma-Ca der Frauen in den USA, 1975-2007





Freitag, 12. April 2013

"Stockfehler"-Mensch, Schirrmachers "Ego"


  "Stockfehler"- Mensch, Schirrmachers "Ego"
   Zum gleichnamigen Artikel auf dem Server des dF, hier einige Fotos aus dem ehemaligen
   Karmeliterkloster zu Frankfurt am Main. Dort waren 2012 jüngere Arbeiten der Metall- und
   Objektkünstlerin E.R.Nele, das ist  Eva Renée Nele Bode, ausgestellt.  


Chained, 2010



Prinzessin, 2009

 Yesterday & Tomorrow, 2010/11


Die drei von der Baustelle, 2012, nicht Nele

Sonntag, 22. Januar 2012

Fleur du Mal - Der Riesenbärenklau

Selbst die bedrohlichste Neophyte macht noch einen guten Eindruck. Französisch und botanisch korrekt, handelt es sich um eine Arbuste, eine Staude, eine krautige, nicht verholzende Pflanze.

Hier ist es der Riesenbärenklau, Heracleum mantegazzianum sive Heracleum giganteum , oder auch Herkulesstaude genannt. Unser heimischer Bärenklau, der Wiesenbärenklau, Heracleum sphondylium in mehreren Subspezies, ist, damit verglichen, ein kleines Pflänzchen und jung geerntet, ein gutes Heilkraut. Aber Achtung, auch diese Pflanze kann eine Wiesendermatitis (Photosensibilisierung, also besser Photodermatitis) auslösen. Beide Pflanzen bilden so genannte Furocumarine, die für die Sensibilisierung verantwortlich sind.






 
   Christoph Leusch

Samstag, 24. Dezember 2011

Adam und Eva ziehen aus

Die passenden Bronzetafeln aus dem Westportal des Speyrer Domes schuf Toni Schneider-Manzell. Der Künstler stammte aus dem Bodenseeort Manzell bei Friedrichshafen und so bekam der häufige Schneider-Name eine regionale Ergänzung.

        Gott erschuf den Menschen, Mann und Frau, Gen 1, 27, Bronzerelief des Westportals
        des Speyrer Domes, von Toni Schneider-Manzell, 1971

    Gott schickt Adam und Eva aus dem Garten Eden weg, Gen 3, 23

    Christoph Leusch

Freitag, 23. Dezember 2011

Jesus - Die Utopie vom letzten Menschenopfer

Na, dann gehen wir ´mal ans Menschenwerk. Ein paar, hoffentlich passende Bilder zum gleichnamigen Blog beim "Freitag"( http://www.freitag.de/community/blogs/columbus/jesus--die-utopie-vom-letzten-menschenopfer- ).

    Jesus am Fensterkreuz 1, ehemalige Dr. Geiersche Manganmine, Waldalgesheim

    Jesus am Fensterkreuz 2, ehemalige Dr.Geiersche Mangan- und Dolomitmine

                        Jesus am Fensterkreuz 3, ehemalige Dr.Geiersche Mine

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Eilmeldung, Träume sind...? -

 
   Träume sind...?

    Schäume

    Eischnee

    Löschschaum



    Schneckenschleim

                    Autowaschshampoo, gebraucht


                    Several naked und nude foams

                    Baumwolle

Dies ist in Wahrheit eine Buchrezension. Vorgestellt wird Boris Vians Roman aus und über Liebe, L'Écume des jours, Schaum der Tage, von 1946. Wer noch was lesen will, was nicht schon in der Zeitung steht oder gerade versendet wurde, dem sei diese kleine Romanerzählung ans Herz gelegt.- Die Fotografien verdanken sich den morgendlichen Überresten einer realen Schaumparty. Sollte der Fotograf an solchen Parties teilnehmen, solange es für ihn noch nicht zu spät ist?
  
Christoph Leusch

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Warum ist es am Rhein so schön?


Warum ist es am Rhein so schön? - Zu dieser Frage, die vielen Anliegern und Beheimateten am Rheinstrom wie Ketzerei vorkommen mag, ein paar Bilder, die belegen: Es ist schön dort, aber auch öde. 
   Das mit der Ketzerei ist natürlich ein Thema an jeder geschichtsmächtigen und kulturverdächtigen Stelle eines beliebigen Landes. Meist lieben die Abtrünnigen ihren Ort und ihre Region ganz besonders herzlich. 
   Wer eine Geschichte und eine offene Zweierbeziehungsstory dazu braucht, der bekommt sie hier: http://www.freitag.de/community/blogs/columbus/warum-ist-es-am-rhein-so-schoen



Mäuseturmlandschaft

Bei Niedrigwasser glaubt man, der Mäuseturm sei trockenen Fußes zu erreichen, und gerne glaubt man die Geschichte vom hartherzigen Bischof Hatto, den die Nager auf der Insel besuchten und bis auf die Knochen fraßen. 



Mäuseturmlandschaft I



Mäuseturmlandschaft II

 
Mäuseturmlandschaft III



               Mäuseturmlandschaft IV




Hartherzige Obrigkeit und die Rache der armen Natur - Kurzgeschichte des Mäuseturms 

Der Mäuseturm hat seinen heutigen Namen aus der mündlichen Überlieferung einer  mittelalterlichen Legende, die dann von den Romantikern aufgegriffen und ausgeschmückt wurde. Bischof Hatto II. (10.Jh.n.Chr., später beschuldigte man in der Legende auch einen Vorgänger, Hatto I.) von Mainz verweigerte den Armen das Korn aus seinen Speichern. Als sich ein Aufstand des hungrigen Volkes abzeichnete, soll er befohlen haben, die Menschen in eine leere Scheuer zu treiben, die seine Soldaten dann anzündeten. Hatto verhöhnte die Sterbenden und rief ihnen nach: „Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?“ - Daraufhin trieben ihn die Mäuse, selbst wohl hungrig ob des Getreidemangels, aus der Stadt. Mit einem Schiff über den Rhein flüchtend, wollte sich Hatto auf dem Mäuseturm in Sicherheit bringen. Bei Niedrigwasser kamen die Nager aber leicht zur Turminsel und fraßen die menschenfeindliche und unchristliche Obrigkeit einfach auf.


Die wahre Geschichte: Der Mäuseturm war einst ein Maut- und Zollturm, und er diente als Wachturm. Althochdeutsch heißt muta, Zoll, Maut; mittelhochdeutsch, mûsen, spähen, wachen. Jedenfalls nutzten die Mainzer Erzbischöfe und Kanzler des Reiches ab dem 14.Jh. einen Zollturm an der engsten Stelle des Binger Lochs. Im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört, wurde der Turm als Ruine ein Wahrzeichen für die Literaten der Rheinromantik und ein Motiv für Vedutenmaler. Der rheinlandbegeisterte Preußenkönig Friedrich Wilhelm der Vierte, ließ ihn im neogotischen Stil 1856-1858 neu aufbauen. Seither, bis in die siebziger Jahre des 20.Jahrhunderts, diente der Turm als Signalposten für die Schifffahrt 

Wer es genau wissen will, der schaue in die Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Binger_M%C3%A4useturm oder auf die Webseite der Stadt Bingen: http://www.bingen.de/de/2/sehenswuerdigkeit_maeseturm.html ).


Christoph Leusch


  Am Rhein- Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng I


   Am Rhein-Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng II


   Am Rhein- Wo es in der Ferne weit war, wird es nun eng III



                                              Der Reiter von Bingerbrück I

 
   Der Reiter von Bingerbrück II


  Der Reiter von Bingerbrück III


   Der Reiter von Bingerbrück IV


Der "Reiter von Bingerbrück" ist ein Bahnstellwerk (Reiterstellwerk) im Stil der Neuen Sachlichkeit, mit einer Fußgängerbrücke über die Gleise. Heute können Besucher von der Seite der vorbeiführenden Bundesstraße (B9) zum Rheinufer und Nordeingang des Landesgartenschaugeländes gelangen. Dazu: Die Seite des Werkbundes, mit Plan und Übersicht des Gartenschaugeländes, http://www.dwbrlp.de/projekte/mittelrheintal/reiterstellwerk-bingerbrueck und die sehr empfehlenswerte Seite "Kulturufer Bingen", http://www.kulturufer-bingen.de/karte/alter-reiter/, die das gesamte, neu gestaltete Binger Rheinufer vorstellt. 




Segelfalter an der Rheintränke

        Segelfalter (Iphiclides podalirius) aus der Familie der Ritterfalter(Papilionidae)

Das Niedrigwasser lockte den im Bestand gefährdeten Segelfalter. Im Hochsommer brauchen Schmetterlinge, neben dem Nektar als zuckrige Energienahrung, auch ausreichend Wasser. Die Minipfützen im Kiessand des Flusses eignen sich als Tränke besonders gut.

                                                   



Dienstag, 13. September 2011

Einem Doxosophen bei der Arbeit zuschauen

Ein paar erleichternde Bilder soll es auch zum Artikel auf der Freitag-Online Seite                ( http://www.freitag.de/community/blogs/columbus/einem-doxosophen-bei-der-arbeit-zusehen )  geben. Ein bisschen visueller Griebenschmalz für die Bildsüchtigen.

Es geht um Stadtplanung und Stadtentwicklung unter dem Diktat weniger großer Projektentwickler. Das größte Prestige und die weiteste Bekanntheit erlangte Otto-ECE.

Der Berliner Medientheoretiker Norbert Bolz ist für die verbalen Verpackungskünste bekannt, die er allen banalen und völlig einförmigen Sachverhalten angedeihen lässt, die er für staatstragend und persönlich förderlich hält. So formulierte er, von Otto-ECE gebeten, geschwind das Einkaufszentrum zum monumentalen Kulturerlebnisraum des Konsums um, und erklärt den monumental gesteigerten Konsum selbst zum anbetungswürdigen Daseinssinn.

Christoph Leusch

                                        Survival of fitness, Fassadentechnik

                                              Köln, alles Banane!


        Wenn Frank, der Pre-Bell-Reiter in die Stadt will, ist immer noch Furt dazwischen



          Haben Sie Frankfurt je bei Rot gesehen, Petra? Haben Sie so etwas schon erlebt?

    Das Occupy-Camp Taunusanlage/Willy-Brandt-Platz, Spätherbst 2011